Yes! WE CARE!

Weltweite Proteste am 17.05.2014 gegen das Töten der Straßenhunde in Rumänien

Hildesheimer Tierschützer demonstrierten erneut auf dem Tierheimgelände

Yes! WE CARE! 17.05.2014 - Titelbild

Die Aktion: „Yes! WE CARE!“ fand bereits zum zweiten Mal in Hildesheim statt.
Der Capt’n alias Dirk Fröhlich moderierte das knapp zweistündige Programm.
Foto: Benita Heldmann

Das Wetter meinte es gut mit den Tierschützern aus Hildesheim und Umgebung: am 17.05.2014 fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Tierheimgelände am Mastberg erneut die Veranstaltung „Yes! WE CARE!“ statt. Thema dieses Events ist der weltweite Protest gegen das brutale Töten der Straßenhunde in Rumänien.

Tierfreunde auf der ganzen Welt versammelten sich an verschiedenen Orten, um auf friedliche, aber entschlossene Weise das Wort „NU!“ (rumän.: „Nein“) an das Parlament des osteuropäischen Landes zu richten. Die streunenden Tiere werden im Auftrag der Regierung eingefangen und nach erfolgloser Vermittlung nach ca. zwei Wochen auf teilweise brutalste Art und Weise „entsorgt“. Ziel dieser regelmäßig stattfindenden Protestveranstaltung mit der deutschen Übersetzung „Ja! WIR SORGEN UNS!“ ist es u. a., Kastrationsprogramme ins Leben zu rufen, um der Überpopulation der Straßenhunde in Rumänien entgegenzuwirken. „Yes! WE CARE!“ demonstriert die Solidarität der Menschen weltweit gegen die derzeitigen Zustände.

PetOps e. V. Vorstandsmitglied Volker Veit verteilte umfangreiches Infomaterial über die Situation in Rumänien.

PetOps e. V. Vorstandsmitglied Volker Veit verteilte umfangreiches Infomaterial über die Situation in Rumänien.
Foto: PetOps e. V.

Verschiedene Vereine und Organisationen, darunter natürlich auch PetOps e. V., hielten an ihren Ständen auf dem Hildesheimer Tierheimgelände Infomaterial bereit und standen den ca. 60 interessierten Besuchern Rede und Antwort. Tierheimleiterin Sabine Oelschläger zeigte sich überaus erfreut über die stetig wachsende Besucherzahl dieser Veranstaltung und kündigte bereits eine Wiederholung an. Der Termin steht derzeit aber noch nicht fest.

Die Medien waren ebenfalls vertreten und berichteten in Zeitungen und Lokalfernsehen über die Veranstaltung. Insbesondere die bewegende Rede von Moderator „Capt’n“ Dirk Fröhlich, die im Anschluss eine Gedenkminute an die sinnlos getöteten Tiere einleitete, sorgte für betretenes Schweigen. Und so mancher Besucher wischte sich verstohlen oder ganz offen eine Träne aus dem Gesicht, als schließlich zu den Klängen von Sarah MacLachlan’s Ballade „Angel“, interpretiert von Evan Dietz aus Sorsum, Dutzende Ballons in den Himmel geschickt wurden.

"Der Capt'n" während seiner ergreifenden Rede zur Situation der Straßenhunde.

„Der Capt’n“ während seiner ergreifenden Rede zur Situation der Straßenhunde.
Foto: Benita Heldmann

Bewegend: Dutzende Ballons stiegen gen Himmel mit der Botschaft "NU!"

Bewegend: Dutzende Ballons stiegen gen Himmel mit der Botschaft „NU!“
Foto: Benita Heldmann

Veröffentlicht in Allgemeines